Meine Morgenroutine

Was ist eine Morgenroutine? Wie sieht sie bei mir aus? Was bringt sie?

Heute Morgen im Bett ist mir etwas bewusst geworden. Direkt aus meiner Kindheit.
Dieser Moment, wenn man nachts mehrere Male aufwacht und sich auf den Morgen freut.
Weil morgen ein Ausflug ansteht. In den Europapark, in den Zoo, ins Fußballstadion. Whatever.

Dieses Gefühl, wenn man sich so sehr freut, dass man es gar nicht mehr abwarten kann.
Man wacht auf und springt aus dem Bett.

Und dann gibt es diese Tage, an denen man nicht aufstehen will.
Zwar ist man wach, aber man dreht sich dann nochmal auf.
Und woran liegt das? Weil man nichts hat, wofür man aufstehen will!

Deshalb habe ich eine Möglichkeit entwickelt, wie ich das für mich systematisch beseitigen kann.

 

Ich habe meine Morgenroutine entwickelt

 

Eine Morgenroutine ist ein fester, systematischer Ablauf, den ich jeden Morgen ausführe.

Jeder meiner Tage beginnt mit Action. Action, um den Ball ins Rollen zu bekommen.
Ich nutze das Momentum, um direkt in den Tag zu starten.

Eine Morgenroutine ist nichts Festes.
Ich habe meine eigene Morgenroutine entwickelt.
Ideen gesammelt, getestet, verworfen, modifiziert.
Dabei gibt es kein richtig/falsch.

Meine Morgenroutine Version16

Aufwachen (yes!): Ich habe einen Wecker gestellt, der meinen Schlaf trackt und mich in meiner Leichtschlafphase weckt. AndroidiOS.
Dabei weckt mich eines meiner Lieblingslieder. YouTube. Den Wecker stelle ich auf die maximal späteste Weckzeit. Da ich meistens vor dem Wecker aufwache, kommt das nur 1-2mal pro Woche vor.

Bett machen: One Thing, one place. Alles hat bei mir seinen Platz. Ich mache mein Bett, alle Gegenstände kommen an ihren Platz, damit Ordnung herrscht. Dazu lüfte ich durch, damit die Luft frisch ist.

Toilette, Kalte Dusche, Zähne putzen: Danach bin ich wach. Extrem wach.

Wiegen, Anziehen: Ich wiege mich und ziehe meine Alltagsklamotten an, als würde ich ins Büro gehen.

Wasser, Cardio: Ich trinken 1L Wasser, damit mein Körper nach 8-10 Stunden ohne Wasser wieder hydriert wird. Anschließend gehe ich 5.000 Schritte spazieren, die ich mit meinem Fitbit messe. Das sind ca. 50 Minuten (1.000 Schritte = 1 Minute).

ToDos: Auf mein Whiteboard schreibe ich dann meine heutigen ToDos auf. Für meine 3 Lebensbereiche erstelle ich ca. 5 heutige ToDos, insgesamt also ca. 15.

ACTION: Ich arbeite meine ToDos ab!

 

 

Frage: Hast du auch eine Morgenroutine? Falls ja, wie sieht sie aus? Falls nein, weshalb nicht?

 

 

 

Meine Ziele für 2016 und was ich erreichen werde!

Meine Ziele (für 2016)

Ein paar Wochen dieses Jahres sind bereits vergangen. Deshalb wird es Zeit, meine Ziele auch hier zu verewigen.

 

Meine Lebensbereiche

Ich habe mein Leben in 3 Bereiche unterteilt:

  • Health
  • Wealth
  • Relationships

1. Health

Machen wir es kurz: Gesundheit ist #1.

Wer krank im Bett liegt, kann eine geile Freundin haben, ein volles Bankkonto oder Karten für den Super Bowl. Viel davon haben wird er trotzdem nicht.

Deshalb steht meine Gesundheit absolut gesehen ganz oben.

Und das ist mein Ernst! Ich höre das oft. Und dann wird gleichzeitig die Kippe angesteckt und die Bierflasche angehoben.
„Ja, aber man muss ja auch Spaß haben, ein Bier schadet nicht!“ Richtig, ein Bier schadet nicht. Aber 10 Bier an 100 Tagen im Jahr. Während man gleichzeitig 10 Stunden am Tag, gebückt wie Quasimodo, am PC sitzt.

 

Also: Gesundheit ist meine #1.

Dafür gehört für mich:

  • morgens ausgeschlafen (ohne Wecker) aufstehen
  • morgens ohne Helferchen fit fühlen (SO ETWA!)
  • den Drang nach Bewegung spüren (ich gehe morgens ca. 60 Minuten)
  • ohne Kaffee, Nikotin etc. körperlich und mental frisch fühlen
  • ein Körper, der Leistung bringen kann (Überleben, Sport, Spiel)

Deshalb werde ich auch im Jahr 2016 fleißig an meinem Körper arbeiten!

Damit mein Ziel deutlich wird:

Gewichtsziel

Links: 1,88m – 77kg. Rechts: 1,91m – 84kg

 

Momentan wiege ich im Wochendurchschnitt 88,8kg auf 1,90m.
Mein Körperfettgehalt ist gut, er wird jedoch weiter gesenkt.

Aus diesem Grund mache ich gerade eine kalorienreduzierte Diät bis ca. Ende Mai.
Das genaue Zielgewicht hängt einzig und allein vom Spiegel ab.
Ob es nun 77 oder 84kg werden, ist mir vollkommen egal.

 

2. Wealth

Mein grundsätzliches Ziel besteht darin, der Welt etwas zurück geben zu können. Was das genau ist, ist mir nicht wichtig.
Damit ich meine volle Energie und Kraft in dieses Ziel stecken kann, muss ich bestimmte Grundbedürfnisse gedeckt haben.

Glücklicherweise habe ich von meinem Vater einen guten Umgang mit Geld gelernt.
Ich bin für die Dinge, die ich habe, sehr dankbar, auch wenn sie klein sind. Ich habe keine großen materiellen Bedürfnisse.

Ich kann sehr gut in einer WG mit Bett und Schrank leben. Unterwegs bin ich gerne zu Fuß oder per Fahrrad.
Autos sind in Ordnung, ich werde jedoch nur eines im äußersten Notfall anschaffen.
Lieber nutze ich ein Shared-Medium wie die Bahn.

Kurz gefasst: Mein Lebensstandard ist sehr günstig, was mir einen enormen Vorteil bringt: Ich MUSS weniger arbeiten!

Mit diesem Blog hier baue ich eine Basis auf.
Ich schreibe über mein Leben, möchte helfen und Dinge empfehlen.
Du testest es und wenn es dein Leben verbessert,
werde ich auf lange Sicht dadurch etwas zurück bekommen, davon bin ich zu 100% überzeugt!

Deshalb werde ich diesen Blog aus meinem Leben füttern.
Immer wenn mich Produkte begeistern und ich einen reellen Nutzen darin sehe, werde ich sie empfehlen.
Eventuell werde ich eigene Produkte erstellen.

Im Hintergrund läuft mein ETF. Alle Monate kaufe ich mich in den MSCI World Index ein. Komplett automatisiert.
Das Geld sehe ich nie, es wandert automatisch in das Depot.
Denn was ich auf dem Konto nicht sehe, kann ich auch nicht ausgeben.

3. Relationships

Die eigenen zwischenmenschlichen Beziehungen sind unglaublich wichtig für den eigenen Erfolg.

Als ich ein Praktikum in einem Startup gemacht habe (mittlerweile im Silicon Valley), habe ich das zum ersten Mal richtig gefühlt. Meine Kollegen haben 10 bis 16 Stunden gearbeitet, teilweise 7 Tage pro Woche. Und das taten sie gerne. Sie waren so voller Energie. Ich kannte das nicht, denn ich kannte bis dato nur wenige Menschen, die ihre Arbeit liebten.

Seither hat sich meine Einstellung zu Arbeit verändert.
Das deutsche Wort „Arbeit“ klingt oft negativ.
„Ich muss heute arbeiten.“, „Ich habe noch Arbeit vor mir.“, „Das bedeutet Arbeit!“.

In den letzten Jahren habe ich deshalb sehr darauf geachtet, mit welchen Menschen ich mich umgebe.
Ich habe gelernt, Menschen freundlich abzuweisen, wenn sie mir rational nicht gut tun.
Gerade viele Frauen habe ich kennengelernt, die ich zwar mochte, die mich aber nicht gefördert haben.
Negativismus, Jammern, „Ich habe es so schwer!“ (in Deutschland haha).
Diese Verhaltensweisen sind vollkommen in Ordnung. Nur eben nicht für MEIN Leben.

Genau deshalb bin ich ein absolut glücklicher Single. Ich treffe sehr gerne neue Menschen und verbinde mich mit ihnen.
Mit manchen länger, mit manchen kürzer.

 

BONUS: Wachstum

Eine Fertigkeit, die ich dieses Jahr pushen möchte: NEUES.

Selbstvertrauen, eine der wichtigsten Fertigkeiten für Menschen, entsteht aus Erfahrung.
Deshalb werde ich mehr JA sagen. Neue Menschen kennenlernen, Neues ausprobieren.

 

SUMMARY MEINER ZIELE:

  1. ein fitter Körper mit ca. 8% Körperfett
  2. ein Plattform, mit der ich anderen mein Wissen weitergeben kann
  3. mein soziales Umfeld pflegen
  4. NEUES ausprobieren

 

 

Action List

Ich habe es mir angewöhnt, immer eine Action List zu machen.

Nicht immer nur über die Theorie nachdenken und schreiben, sondern dann die ersten Schritte auch durchfüren!

  • Täglich meine ToDo Liste aufschreiben
  • Täglich Tagebuch schreiben (inkl. Time Tracking, wichtige Gedanken, erledigte ToDos)
  • meine Leser als Accountability Partner nutzen

 

 

 

Frage: Was sind deine Ziele? Nutzt du die SMART-Methode? Wenn ja, weshalb? Wenn nicht, wie machst du es dann?

Buch Review: Skill With People – Les Giblin

Skill With People –  Les Giblin

ISBN: 9780961641603
GELESEN: 2016-01-20
LESEZEIT: 43 Seiten/30 Minuten
SPRACHE: Englisch (einfach)
WERTUNG: 10/10

AmazonSkill With People für genaue Details und Reviews.

Pflichtlektüre für alle, die besser im Umgang mit anderen Menschen werden wollen. Also für alle. Das Buch ist kompakte 43 Seiten lang, so dass man es in flotten 30 Minuten lesen und verstehen kann. Eines der besten Bücher zu diesem Thema!

 

Cliffs

#1: Jeder Mensch interessiert sich primär für sich selbst (und nicht primär für dich!).

 

#2: Sprechen: Wenn du mit jemandem sprichst, dann sprich über IHN/SIE! (siehe #1)

„Wie geht es DIR, Peter?“, „Wie geht es DEINER Familie, Julia?“, “Wie läuft es in DEINEM Job, Hans?”.

 

#3: Gefühle geben: Zeig deinem Gegenüber, dass er/sie wichtig ist.

Zuhören, Komplimente machen, direkt mit dem Name ansprechen, DU/DEINE/DIR nutzen, jeden wichtig nehmen (in Gruppen).

 

#4: Zustimmen: Lerne, anderen zuzustimmen.

Im Verstand zustimmen können, dem Gegenüber das mitteilen, anderen nur in absoluten Notfällen widersprechen, Fehler zugeben, niemals diskutieren.

 

#5: Zuhören: Ein guter Zuhörer beschenkt jeden Sprecher: sich selbst reden zu hören.

Den Sprechenden anschauen, Körper zuwenden, Fragen stellen, beim Thema bleiben und nicht unterbrechen, DU/DEINE/DIR nutzen.

 

#6: Beeinflussen: WAS bewegt die Person und WIE bewegt man sie.

Zuhören, beobachten, fragen.

 

#7: Überzeugen: Niemals über die eigenen Vorteile sprechen.

Nicht selbst beantworten, sondern durch dritte Person beantworten.

„Ich habe meinen Job immer gut gemacht!“ vs. „Mein letzter Arbeitgeber war sehr überzeugt!“

 

#8: JA sagen: andere überzeugen.

IHRE Vorteile aufzeigen, nicht die eigenen, JA-Fragen stellen (Kopf nicken und Satz mit DU beginnen), Wahl nur zwischen JA-Antworten geben, zeigen, dass man ein JA erwartet.

 

#9: Laune steuern: die Laune einer anderen Person steuern.

Immer zuerst lächeln, dann sprechen, Sonnenschein/Sonnenschein vs. Sturm/Sturm.

 

#10: Loben: sehr viel loben!

Lob muss echt sein, die Handlung, nicht die Person loben.

 

#11: Kritisieren: nur um das Ergebnis zu verbessern!

Nur unter 4 Augen, zuvor loben, die Handlung, nicht die Person kritisieren, Verbesserungsvorschlag mitgeben, nach Kooperation fragen, nur einmal pro Handlung, Kritik auf Freundschaftsbasis beenden („Wir sind Freunde, alles geklärt, wir machen gemeinsam weiter!“).

 

#12: Danken: Dankbarkeit zeigen.

Dank ehrlich meinen, klar und deutlich sein, Person anschauen, mit Name ansprechen, jede kleine Möglichkeit nutzen („Thank for the not so obvious“).

 

#13: einen guten Eindruck machen: Zeig, dass du den guten Eindruck verdienst!

Sei stolz auf dich, entschuldige dich nicht für deine Vergangenheit, sag nur Sachen, die du so meinst, sei enthusiastisch, keine Angst haben, niemanden schlecht machen.

 

#14: Rede halten:

Hab Ahnung von der Sache, sag es und setz dich, die Zuschauer anschauen, über die Interessen der Zuschauer sprechen.

 

#15: BENUTZE DEIN WISSEN NUN.

Wissen alleine bringt wenig, man muss es anwenden!

 

 

 

Habits

Alles über Habits

Tony Robbins:
„Success and failure are not overnight experiences; it’s all the small decisions along the way that cause people to fail or succeed.“

Erfolge basiert auf Konstanz.
Der Sieg einer Meisterschaft ist ein Event, aber das jahrelange Training ist der Unterbau.

Viele Menschen beginnen ihre Reise.
Und beenden sie dann. Meistens in stressigen Zeiten oder bei kleinen Misserfolgen.

Doch Erfolg benötigt eine Basis aus konstanter Arbeit. Keine Konstanz = kein Erfolg.

Doch wie schafft man es, jeden Tag wieder an seinem Erfolg zu arbeiten? Indem man Habits in seinen Alltag integriert.

Wissenswertes

  • Jedes neue Habit benötigt Willenskraft für die Installation.
  • 14 Tage Zeit nehmen inkl. Wochenende. Ohne Pause. Keine Ausnahmen. Ausnahme = Tod.
  • 1 Habit installieren, dann das nächste. Nicht parallel mehrere.
  • Habit muss immer vom Außen unabhängige Aktion sein, kein Ergebnis.
  • Sehr klein anfangen (1min Bewegung), 14 Tage ohne Pause durchführen, dann langsam erhöhen.
  • Wichtigster Faktor = Konstanz.
  • Zwei Sorten: Hinzufügen (=eine gewollte Aktion machen; Sport) und Streichen (=eine ungewollte Aktion nicht mehr machen; Rauchen)
  • Einfachster Einstieg: Frequenz maximieren, Intensität minimieren. (nach jeder Nahrungsaufnahme 1min bewegen vs. samstagsmorgens 30min bewegen)
  • 3 Feinde: negative Freunde, Langeweile, Drogen

Praktische Anwendung

  • Kalenderblatt ausdrucken, jeden Tag einen Haken setzen.
  • Aktion, nicht Ergebnis. Doing vs. Being
  • Eigenen Typ finden: Hinzufügen oder Streichen?
  • Gefühle beobachten: Wie einfach war der Habit heute? Bei Scheitern: Warum nicht gemacht? Eigene beste Tageszeit für Habit?

Beispiel

Mein momentanes Ziel #1 ist ein Körperfettanteil von 8%.
Einfach: Mehr Kalorien verbrauchen als ich aufnehme.

Habits zu meinem Ziel:

  • morgens direkt nach dem Aufstehen 30min bewegen
  • direkt im Anschluss Nahrungsmittel aus dem Kühlschrank, die ich heute esse
  • nach dem Mittagessen 30min bewegen
  • um 16 Uhr 30min Krafttraining.

Meine Habits (Bewegung, Ernährung, Kraftstport) führen mich zum Ziel!

 

Kurz

Habits = Erfolg
Keine Habits = kein Erfolg

Sei schlau und nutze Habits!